Telekom Baskets Bonn 80:79 - Karnevalssieg gegen die Eisbären

05.03.2014 08:28
BONN. Spannung pur im Telekom Dome: 6000 Närrinnen und Narren erlebten beim Karnevalsspiel zwischen den Telekom Baskets und den Eisbären Bremerhaven eine unglaublich ausgeglichene Partie, das Debüt von Eugene Lawrence und am Ende einen denkbar knappen 80:79-Sieg der Bonner.

Die Baskets begannen die Partie nach dem personellen Umbruch vor Ende der Wechselfrist mit einer Fünf um David McCray, Jamel McLean, Ryan Brooks, Tony Gaffney und Kapitän Benas Veikalas. Den besseren Start legten allerdings die Gäste aus dem hohen Norden hin, während die Telekom Baskets zunächst ihren Rhythmus suchten (1:6, 3. Minute).

McCray sorgte mit einem Ballgewinn, den er postwendend am anderen Ende des Feldes per Leger in Zählbares umwandelte, für die erhoffte Initialzündung. Der Guard schickte noch einen Dreier hinterher, ehe Gaffney weniger später ebenfalls aus der Distanz vollstreckte (11:10, 6. Minute). Einige Unachtsamkeiten führten jedoch dazu, dass Bremerhaven die Oberhand zurück gewann (19:23, 10. Minute).
 

Hatten sich die Hausherren im Auftaktviertel satte fünf Ballverluste geleistet, achteten sie im zweiten Abschnitt deutlich besser auf das Spielgerät. McCray und Co. standen den Eisbären bei jedem Ballbesitz dicht auf den Füßen, sodass jeder Wurf hart erarbeitet werden musste (26:28, 16. Minute). Pünktlich zur Pause schafften die Rheinländer die Trendwende, spielten geduldig die Uhr herunter und fanden in Florian Koch einen abgeklärten Schützen, der die knappe Halbzeitführung bestellte (39:38, 20. Minute).
 

Die Partie verdiente auch nach dem Seitenwechsel das Prädikat „Arbeiter-Basketball“, da keine der beiden Mannschaften auch nur einen Quadratzentimeter Parkett kampflos hergab. Immer wenn ein Team scheinbar drauf und dran war, das Momentum für sich zu gewinnen, konterte die Konkurrenz (49:49, 26. Minute). Mit zwei Dreiern hintereinander hatte Andrej Mangold großen Anteil daran, dass Bonn in kein Loch fiel, sondern die Begegnung offen hielt und die 6.000 Zuschauer im Telekom Dome bei bester (Karnevals-)Laune blieben (57:58, 30. Minute).

Der finale Durchgang geriet früh zur Angelegenheit zum Test für die Nervenstärke beider Lager. Offensiv rissen bei Bonn Veikalas und Brooks spürbar das Ruder an sich. Das Guard-Duo zeichnete für die Mehrzahl der Korbaktionen verantwortlich - mit Erfolg (66:63, 34. Minute). Der ohnehin schmale Vorsprung sollte nicht weiter anwachsen, dafür stemmten sich die Eisbären zu sehr gegen die Niederlage.

Die Entscheidung fiel somit erst auf der Schlussgerade, als Eugene Lawrence einen Dreier aus der rechten Ecke versenkte, den auf der Gegenseite Ligatopscorer Darius Adams umgehend konterte (80:79, 40. Minute). Bonn hatte noch 48,4 Sekunden, um die Führung abermals auszubauen, doch der Wurf von Veikalas verfehlte sein Ziel. Bremerhaven hatte damit den letzten Angriff, bei dem Ryan Brooks im Stile eines wahren Edelverteidigers Darius Adams stoppte, so dass dieser auf Derrick Allen ablegen musste, der mit zwei Gegenspielern im Gesicht nur den Ring traf - das Horn ging im närrischen Trubel unter.
Trainerstimmen

Mathias Fischer (Trainer Telekom Baskets ): „Das war heute ein verdammt wichtiger Sieg, der uns im Rennen um die Playoff-Plätze ein ganzes Stück weiterbringt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die auf die Geschehnisse der letzten Woche und die hohe Belastung durch die vielen Spiele sehr gut reagiert hat. Wir mussten intensiv verteidigen und die Bremerhavener Guards früh aufnehmen, um ihnen ihre offensiven Stärken bestmöglich weg zu nehmen. Gegen eine der besten Rebound-Mannschaften haben wir ordentlich gegen gehalten. Der nächste Schritt muss für uns sein, die neu verteilte Verantwortung weiter zu kultivieren und Eugene Lawrence, der einen starken Einstand gegeben hat, umsichtig ins Team zu integrieren.“

Calvin Oldham (Trainer Eisbären Bremerhaven): „Wir hatten eine anstrengende Woche und wussten, dass uns in Bonn - besonders an Karneval - ein schweres Spiel bevorstehen würde. Auch wenn wir verloren haben, bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten im letzten Angriff alles selbst in der Hand und haben noch einen halbwegs offenen Wurf bekommen - dieser ist leider nicht gefallen. Weh tut uns die Tatsache, dass wir mit Blick auf die Playoff-Plätze an Boden verloren haben. Die gute Dreierquote in der ersten Halbzeit hat uns unheimlich gut getan, aber wir sind kein Team, dass nur von den Distanzwürfen lebt. Wir haben viele verschiedene Spieler gehabt, die Impulse gesetzt und in die Lage gebracht haben, eine Siegchance in Händen zu halten.“
Telekom Baskets - Bremerhaven 80:79 (19:23, 20:15, 18:20, 23:21)

Telekom Baskets: McCray (7/1 Dreier), Looby (0), Veikalas (12/1), Brooks (13/1), Mangold (9/2), Lawrence (7/1, 6 Assists), Koch (2), Gaffney (10/1), Wachalski (6/1), McLean (14, 10 Rebounds), Michel (dnp), Blass (dnp)
Eisbären Bremerhaven: Harper (3), El Domiaty (3/1), Zwiener (7/1), Martin (dnp), Schneiders (4), Baues (dnp), Jackson (9/1), Allen (13), Juskevicius (15/3), Adams (15/3), Kone (0), Searcy (10)

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Artikel vom 02.03.2014

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