Schwacher Phoenix-Auftritt in Bremerhaven

28.02.2014 09:35
Es war einer dieser Tage, an dem man lieber im Bett geblieben wäre. Die Helden von Phoenix Hagen wirkten diesmal müde. Bei den Eisbären Bremerhaven war die Mannschaft von Ingo Freyer von Beginn an chancenlos und verlor ihr Spiel der Beko Basketball Bundesliga letztlich klar 64:86 (27:47).

Phoenix Hagen erwischte gleich einen schlechten Einstieg. Weil außer David Bell kein Spieler offensiv in die Partie kam, verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr an die Dreipunktelinie. Es war schon kurios: Über einen 9:0-Start führte Bremerhaven nach zehn Minuten mit 21:12. Die Hagener Punkte erzielte bis dahin allesamt David Bell aus der Distanz. Phoenix blieb im ersten Abschnitt ohne Korb aus dem Zweierbereich (0/8) und ohne jeden Freiwurf.

Die Eisbären spielten auch im zweiten Viertel ihre Rebound-Überlegenheit aus. Bei Phoenix Hagen zogen sich die Ballverluste zudem konstant durch die erste Hälfte. Nick Schneiders erhöhte auf 33:16 (15.). Auch eine Auszeit von Ingo Freyer brachte Phoenix nicht zurück in die Spur. Nur David Bell traf weiter: Mit seinem sechsten Dreier verkürzte er auf 40:24 (17.). Doch die Hagener bekamen einfach nicht, was sie so gerne wollten: Penetration, Freiwürfe und leichte Punkte. Die ungewöhnliche Zweier-Bilanz zur Pause: Phoenix traf einen von überschaubaren 13 Versuchen. Das 47:27 war schon eine Vorentscheidung.

Nach zähem Beginn in der zweiten Hälfte versuchte Phoenix Hagen, sein Spiel besser durchzubringen. Doch das gelang nicht. Gefährlich blieben die Hagener nur aus der Distanz. David Bell und Henry Dugat trafen zum 52:35 (25.). Die Gäste versuchten es nun fast ausschließlich von der Dreierlinie. Das spielte den Eisbären weiter in die Karten, weil sie eine Bank beim Rebound waren. Über zahlreiche Freiwürfe setzte sich Bremerhaven Punkt um Punkt ab. Adas Juskevicius stellte das  Resultat auf den ernüchternden Zwischenstand von 68:37 nach 30 Minuten.

Beide Mannschaften wechselten jetzt munter durch und gaben auch den Nachwuchsspielern viel Einsatzzeit. Bis auf 73:39 baute Bremerhaven den Vorsprung aus, bevor Phoenix noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. Am Ende erreichten die Hagener mit dem 86:64 noch ein Endergebnis aus der Kategorie „Blaues Auge“. Mit einem mit 31:46 verlorenen Rebound, 19 Ballverlusten und einer Feldwurfquote von 35 Prozent war an diesem Abend nichts zu holen an der Nordsee.

Trainerstimmen:
 
Calvin Oldham: „Es war eine schwere Woche für uns, die am Samstag mit einem schweren Auswärtsspiel in Bonn weitegeht. Deshalb habe ich heute vielen Spielern Einsatzzeit gegeben. Wir haben gegen Hagen wieder einmal das Rebound-Duell gewonnen, was ganz wichtig für uns ist. Aber wir hatten immer noch zu viele Ballverluste. Es gibt einiges, das wir weiter verbessern müssen. Unter dem Strich bin ich zufrieden damit, dass wir gewonnen haben.“

Ingo Freyer: „Glückwunsch an Calvin und die Eisbären. Bremerhaven hat sicher zurecht das Spiel gewonnen. Ich finde aber nicht, dass die Eisbären besonders gut gespielt haben. Wir waren mental einfach nicht auf der Höhe und haben das ganze Spiel über nicht dagegen gehalten. Deshalb hätten wir am Ende auch mit 30 oder 40 Punkten verlieren können.““


Eisbären Bremerhaven: Juskevicius (19/3), Adams (14/2), Zwiener (11/2), Allen (11), Searcy (10, 11 Reb.), El Domiaty (8/1), Jackson (5), Schneiders (5), Baues (3/1), Harper, Martin.

Phoenix Hagen: Bell (21/7), Dorris (14), Wendt (10/2), Dugat (5/1), Gregory (4), Bleck (4), Gordon (3/1, 10 Reb.), Fitze (3), Ramsey, Khartchenkov.

Zuschauer: 2.810

Stationen: 11:6 (5.), 21:12 (10.), 33:19 (15.), 47:27 (20.), 52:35 (25.), 68:37 (30.), 81:47 (35.), 86:64 (40.).

 

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