RASTA verliert Kellerduell gegen s.Oliver Baskets mit 85:92

03.02.2014 08:30
Es hätte ein so schöner Abend werden können. RASTA Vechta startete in die Partie gegen die s.Oliver Baskets aus Würzburg mit einem 10:0-Lauf und führte nach dem ersten Viertel mit 29:20. Doch ein Einbruch folgte und so verlor der Aufsteiger das Duell mit den Würzburgern am Ende mit 85:92 (41:38).

Der Tabellen-15. erwischte vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften Dome einen Traumstart: Richie Williams traf mit einem langen Dreier zur 10:0-Führung. Stefan Koch sah sich schnell zur ersten Auszeit gezwungen. In der Folge wurde es für die Würzburger erst einmal nur unwesentlich besser. Vor allem der von der Bank gekommene Brandon Bowman traf die s.Oliver Baskets-Defense ein ums andere mal direkt ins Herz. Offensiv wollte RASTA nahezu alles gelingen. Auch trafen gleich sieben Spieler der Vechtaer in den ersten zehn Minuten den Korb. Der Lohn: eine Neun-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel (29:20, 5/7 Dreier). Nach der kurzen Pause kamen die Gäste, angefeuert von ihren gut 30 mitgereisten Fans immer besser in die Partie, standen in der Verteidigung sicherer und holten den Rückstand bis zur Halbzeit beinahe auf. RASTA gelang fünf Minuten kein eigener Korberfolg. Das 41:38 von Richie Williams beruhigte die Nerven der Zuschauer wieder etwas. Diese drei Punkte Vorsprung bedeuteten auch den denkbar knappen Halbzeitstand. Schon jetzt war zu sehen, dass Würzburgs Dominic Waters, der sein Debüt im Trikot der Unterfranken gab, eine ganz wichtige Verstärkung für den Traditionsklub sein kann. Dass Vechtas Vorsprung zur Halbzeit nur so knapp ausgefallen war, ließ sich allein an zwei Statistiken nicht ablesen. Denn obwohl RASTA bei den Rebounds dominierte (22:10) und eine gute Quote von der Dreipunkte-Linie (5/13) aufwies, kam keine beruhigende Führung mehr zustande. Ein Grund dafür: zu viele Ballverluste, neun an der Zahl.

Das Spiel wurde nach dem Seitenwechsel nun mehr und mehr vom Kampf und auf RASTAs Seiten vom Krampf dominiert. Beim 41:42 lagen die Hausherren erstmals zurück. Dann jedoch gelang der Mannschaft von Patrick Elzie ein 8:0-Lauf und alles schien wieder in Ordnung zu sein. Doch Würzburg ließ sich einfach nicht unterkriegen, glich aus zum 52:52 und führte wenig später mit 59:54. Unerklärliche Schwächen im Abschluss offenbarten sich auf Vechtaer Seite, die s.Oliver Baskets durften mit einem 60:57 in das Schlussviertel gehen. Als Brandon Bowman zwei Freiwürfe traf und auf 63:64 (32. Minute) verkürzte, stand das Spiel noch auf Messers Schneide. Doch die nächsten Minuten gehörten eindeutig den Gästen um Neuzugang Dominic Waters. Der US-Amerikaner traf vier Minute später zum 73:64 für die s.Oliver Baskets, die ihren Gegner nun völlig im Griff hatten. 53 Sekunden vor dem Ende verkürzte Richie Williams für Vechta noch einmal auf vier Punkte (74:78). Es begann ein gefühlt ewig währendes Freiwurf-Festival, bei dem sich die Würzburger die zwei Punkte nicht mehr aus den Hand nehmen ließen. Kleiner Trost für die Mannschaft von Patrick Elzie war allein Richie Williams getroffener Buzzer Beater, der die Differenz der Niederlage auf sieben Punkte (85:92) verkleinerte und RASTA Vechta somit im direkten Vergleich mit den Würzburgern die Oberhand behält. Auch verharren die s.Oliver Baskets auf dem 17. Tabellenplatz während der Sensationsaufsteiger aus dem Oldenburger Münsterland auf Platz 15 verharrt. Trotz der ersten Niederlage gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel ist das Saisonziel der Vechtaer, der Klassenerhalt, also alles andere als in weite Ferne gerückt.

Beko Basketball Bundesliga 2013/2014 – 19. Spieltag

RASTA Vechta – s.Oliver Baskets 85:92 (29:20 / 12:18 / 16:22 / 28:32)

Statistik: www.beko-bbl.de

Stimmen zum Spiel:

Patrick Elzie (RASTA Vechta): „Erst einmal Danke an Stefan, ich kann die Botschaft nur zurückgeben. Wenn ich die Statistik anschaue, ist es schwer, das Spiel zu verdauen. Wir haben unsere Stärke bei den Rebounds wiedergefunden, aber in der wichtigen Phase die entscheidenden Rebounds nicht geholt. Wir haben schlechte Entscheidungen im zweiten und dritten Viertel getroffen, das hat uns das Genick gebrochen. In den letzten Spielen haben wir Probleme mit unseren Nerven, setzen einfache Korbleger und Freiwürfe daneben. Würzburg hat in der zweiten Hälfte eine deutlich aggressivere Verteidigung gespielt und wir waren nicht in der Lage dagegenzuhalten. Statt uns auf die Schiedsrichter zu verlassen, haben wir rumgemault und nicht dagegen gehalten. Es ist sehr traurig, dass wir so ein Spiel zuhause nicht gewonnen haben. Die Fastbreaks waren heute wichtig, die haben Würzburg am Leben gehalten. In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt, aber wie immer war es bei uns das Problem einen Vorsprung zu halten. Glückwunsch an Stefan, es war ein hart umkämpftes Spiel, aber das wussten wir. Stefan und ich sind gute Freunde und ich wünsche ihm auch, dass sie in der Liga bleiben, aber nicht dass wir absteigen. Es war ein gutes Spiel, aber jetzt müssen wir weitergucken und andere Spiele gewinnen, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu halten.“

Stefan Koch (s.Oliver Baskets): „Wir sind natürlich sehr glücklich und zufrieden hier gewonnen zu haben. Wir haben sehr viel Respekt davor, was Pat mit seiner Mannschaft hier in Vechta leistet. Der Sieg war ein Schritt in die richtige Richtung, nicht mehr. Eine Niederlage wäre heute deutlich schlimmer gewesen als es ein Sieg im positiven Sinne ist. Wichtig war für uns heute, dass wir mental über 40 Minuten sehr stark waren. Im ersten Viertel hat RASTA viele schwierige Würfe getroffen, hat hochprozentig getroffen und das Spiel im Angriff gewonnen. Aber die Tatsache dass wir 40 Minuten konzentriert waren und das Spiel von der Freiwurflinie gesichert haben, war entscheidend. Dominic Waters hat heute mit 22 Punkten und sechs Assists einen guten Einstand geleistet. Das Spiel war heute zukunftsweisend, aber nicht entscheidend und ich würde mir sehr wünschen, dass am  Ende der Saison weder Pat noch wir auf einem Abstiegsplatz stehen. Ob das möglich ist, weiß ich nicht.“

https://www.rasta-vechta.de/home/einzelansicht/rasta-verliert-kellerduell-gegen-soliver-baskets-mit-8592/

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