Nur auswärts geht es für Phoenix Hagen in die Play-offs

21.03.2014 07:51
Hagen. Nach drei hohen Niederlagen bei den Artland Dragons überraschte Phoenix Hagen dort vor Jahresfrist mit einem104:93-Sieg. Ein weiteres Kunststück dieser Art am Samstag (20 Uhr) käme gerade recht, um die mit dem Heimsieg gegen Bonn vorsichtig wiederbelebten Playoff-Hoffnungen weiter aufzufrischen.


106, 111, 109: Es wurde regelmäßig dreistellig in der Artland-Arena, wann immer Phoenix Hagen dort zu einem Basketball-Bundesligaspiel antrat - und die heimischen Fans fühlten sich prächtig unterhalten. Nur beim letzten Gastspiel in Quakenbrück vor Jahresfrist überraschte plötzlich der Außenseiter, siegte mit 104:93. Es blieb bis jetzt der einzige Hagener Coup bei einem der Phalanx der Großen zuzurechnenden Teams. Ein weiteres Kunststück dieser Art bei den Artland Dragons am Samstag (20 Uhr) käme dem Team von Phoenix-Trainer Ingo Freyer gerade recht, um die mit dem Heimsieg gegen Bonn vorsichtig wiederbelebten Playoff-Hoffnungen weiter aufzufrischen.

Platz zehn bis 14 war der angepeilte Zielkorridor, als aktueller Tabellenzehnter ist Phoenix vor den letzten acht Spielen also im selbst gesteckten Soll. Aber es dürfte natürlich gern auch ein bisschen mehr sein, Playoff-Rang acht - aktuell mit Ludwigsburg besetzt - ist vier Punkte entfernt. „Ein Platz ist frei, darum prügeln sich vier Mannschaften“, schätzt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann die Lage ein, „mit einem Sieg im Artland könnten wir uns einen riesengroßen Gefallen tun.“ Um wie im Vorjahr den letzten Endrunden-Platz zu ergattern, müssten die Hagener indes angesichts von noch fünf Partien in der Fremde ihre zuletzt auffällige Auswärtsschwäche ablegen. In Bremerhaven und Bayreuth war Phoenix ohne Chance, auch in Weißenfels lag man schnell deutlich zurück und verlor trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd. „Die letzten Auswärtsspiele sind gut aufgearbeitet. Den Spielern ist klar, dass 90 Prozent am Anfang nicht reichen“, ist Herkelmann überzeugt, auch Freyer hofft: „Wir haben am Samstag die Gelegenheit zu beweisen, dass wir auch auswärts gut sind.“

Der Gegner dazu ist allerdings nominell noch stärker besetzt als die Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte, bei denen Phoenix dies zuletzt nicht gelang. US-Spielmacher David Holston, Center Anthony King und der zwischenzeitlich zu Bayern München gewechselte Topscorer Brandon Thomas trugen schon das Trikot der Dragons, als Phoenix dort Anfang 2012 eine böse 50-Punkte-Klatsche kassierte. Mit dem jüngst am Knie verletzten Antonio Graves im Aufbau, der bei einem Ausfall vom nachverpflichteten Mustafa Abdul-Hamid ersetzt werden könnte, Flügelcenter Lawrence Hill und dem bulligen 2,11-m-Mann Kenny Frease hat Trainer Tyron McCoy weitere starke Importkräfte im Kader, Nationalspieler Bastian Doreth und Deutsch-Amerikaner Chad Topper erhalten ebenfalls Einsätze im zweistelligen Minutenbereich. Dagegen fehlt Center-Routinier Guido Grünheid nach einer Leisten-Operation.
"Da sind wir klarer Außenseiter"

„Da sind wir klarer Außenseiter“, weiß Herkelmann, betont aber auch: „Für mich ist das eines der dankbareren Spiele.“ Wenn man beim Tabellensechsten verliere, sei das okay, andererseits demonstrierte auch Quakenbrück zuletzt bei der Heimniederlage gegen Bremerhaven (74:78) Schwächen. Und das Hinspiel, als Phoenix nach Halbzeit-Rückstand noch deutlich mit 87:74 siegte, zeigte, dass die Dragons dem Freyer-Team durchaus zu liegen scheinen. Damals trug Niklas Geske mit starker Defensive gegen Holston und einigen Punkten maßgeblich zum Umschwung bei. Der Youngster fehlt als einziger Akteur im Phoenix-Kader nach seinem Handgelenks-Bruch weiterhin, soll aber in der nächsten Woche nach längerer Pause wieder ins Training einsteigen. Auch mit Blick auf die kommende Spielzeit. Herkelmann: „Wir wollen ihm unbedingt noch in dieser Saison Spielzeit geben, damit er sich zeigen kann.“

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