Kellerduell: RASTA verliert bei medi bayreuth deutlich

02.03.2014 09:36
Beko BBL-Aufsteiger RASTA Vechta hat am 24. Spieltag die siebte Niederlage in Serie kassiert. Beim bis dato Tabellen-17. unterlag das Team von Patrick Elzie mit 70:82 (37:39) und steht nun erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsplatz.

RASTAs Trainer Patrick Elzie musste erneut auf Rashad Bishop (Muskelfaserriss) verzichten und startete mit Richie Williams, Will Conroy, Jacob Doerksen, Dirk Mädrich und Max Weber in die Partie. Für Will Conroy war es die Rückkehr in die Oberfrankenhalle. Der 31-jährige Spielmacher absolvierte zwischen Dezember und Februar neun Spiele für medi, wechselte dann ins Oldenburger Münsterland. Schrecksekunde für RASTA schon nach wenigen Sekunden: Max Weber war umgeknickt und humpelte zur Bank. Für ihn kam schneller als geplant AJ Rudowitz aufs Parkett. Lautstarker Jubel in der Oberfrankenhalle in der dritten Minute als Dennis Seeley den ersten Dreier der Partie zum 5:4 für medi verwandelte. Ronnie Burrell, beim letzten Spiel in Oldenburg wegen zweier technischer Fouls noch suspendiert, traf wenig später zum 12:7 für die Hausherren und hatte schon sieben Punkte auf der Habenseite. Die Bayreuther erspielten sich sogar eine Sieben-Punkte-Führung, ehe Dirk Mädrich per Dreier auf 10:14 aus Sicht der RASTAner verkürzte. Richie Williams schickte gleich noch einen Distanzwurf hinterher – 13:14, Vechta war wieder dran, konnte sich in der Defensive dem Druck der Gastgeber aber nur schwer erwehren. Nach den ersten zehn Minuten hatte das Team von Michael „Mike“ Koch bereits 23 Punkte auf dem Konto, RASTA 19.

Zum zweiten mal in dieser Partie sieben Punkte Vorsprung erspielte sich medi bayreuth dann in der 13. Minute, Kevin Hamilton traf zum 28:21. Kurz darauf lief die Maschine der Franken richtig rund. Innerhalb von nur 30 Sekunden trafen sowohl Ronnie Burrel als auch Kevin Hamilton ihre Dreier und die Hausherren lagen mit 34:25 in Führung. Dagegen hielt vor allem Dirk Mädrich, der in der 16. Minute bereits zehn Punkte erzielt hatte. Auch Richie Williams erwies sich als sehr treffsicher, traf bis dahin gleich drei Dreier. Als Brandon Bowman ebenfalls von jenseits der 6,75 Meter für RASTA Vechta einnetzte, hatten die Gäste den Rückstand auf 33:36 verringert und Mike Koch bat sein Team zur Besprechung an den Spielfeldrand (17. Minute). Weitere vier Punkte von Will Conroy brachten RASTA bis zur großen Pause bis auf 37:39 an medi bayreuth heran. An alter Wirkungsstätte zeigte sich RASTAs Nummer zehn hoch motiviert und hatte nach zwei Vierteln bereits sechs Punkte und sechs Rebounds auf dem Konto. Bester Vechtaer Werfer zur Halbzeit waren Dirk Mädrich mit zehn und Richie Williams mit neun Punkten. Auf Bayreuther Seite wusste gerade Ronnie Burrell zu überzeugen (zehn Punkte). Aber auch Kyle Weems (acht Punkte) und Kevin Hamilton (sieben Punkte) brachten ordentlich Feuerkraft in das Offensivspiel medis.

Einen 7:0-Start legte die Koch-Truppe nach dem Seitenwechsel aufs Parkett – Kevin Hamilton stopfte den Basketball zum 46:37 durch die Reuse. Patrick Elzie reagierte umgehend und versuchte, den Bayreuther Lauf erst einmal durch eine Auszeit zu stoppen. In der 25. Minute führten die Gastgeber jedoch schon mit 51:41 als Dennis Seeley per Dunking getroffen hatte. Dieses Ausrufezeichen konterte Will Conroy mit einem Dreier. Aber auch medi bayreuth war extrem treffsicher aus der Distanz: Beckham Wyrick erhöhte auf 56:45 (27. Minute). Die Oberfranken hatten sich nun richtig eingeworfen von jenseits der 6,75 Meter und auch Kyle Weems traf einen Dreier. 2:27 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels führte medi bayreuth mit 61:47. Zum x-ten mal in dieser Saison lief der Aufsteiger Gefahr, im Abschnitt nach der Halbzeitpause vorentscheidend ins Hintertreffen zu geraten. Immerhin schaffte RASTA es, den Ansturm der Hausherren etwas einzudämmen und den Rückstand vor dem vierten Viertel bei elf Punkten zu halten (64:53).

Doch die aufgenommene Hypothek war für den Beko BBL-Neuling einfach zu groß geworden. Und spätestens nach einem getroffenen Dreier von Dennis Seelay zum 73:55 für medi bayreuth und noch 5:45 Minuten auf der Uhr war dieses Kellerduell endgültig entschieden. Am Ende gewann die Mannschaft von Michael Koch deutlich mit 82:70 und konnte so auch den direkten Vergleich mit RASTA Vechta für sich entscheiden. Während die Oberfranken ihre sechs Spiele andauernde Niederlagenserie also stoppen konnten, wartet RASTA Vechta nunmehr seit dem 11. Januar auf einen Erfolg in der Beko Basketball Bundesliga. In der Tabelle sind Bayreuth und Vechta nun punktgleich, tauschten aufgrund des direkten Vergleichs aber die Plätze. Den erhofften Befreiungsschlag erhofft sich RASTA Vechta nun vom nächsten Heimspiel am 8. März um 20 Uhr. Gegner ist dann der Mitteldeutsche BC aus Weißenfels gegen den RASTA am 9. November erst in der Verlängerung verloren hatte.

Beko Basketball Bundesliga 2013/2014 – 24. Spieltag

medi bayreuth – RASTA Vechta 82:70 (23:19 / 16:18 / 25:16 / 18:17)

Zuschauer: 3.008 in der Oberfrankenhalle in Bayreuth

Statistik: www.Beko-BBL.de

Stimmen:

Michael "Mike" Koch (medi bayreuth): "Danke für die Glückwünsche. Ich möchte zum Spiel gar nicht so viel sagen. Es ist immer eine Art der Herangehensweise an eine Mannschaft, die so lange nach einem Erfolgserlebnis gesucht hat. Wir haben es einige Wochen mit positiven Einflüssen versucht und haben nach dem Spiel in Oldenburg entschieden, dass die Vorgehensweise geändert werden muss. Wir haben das Spiel zum "do or die"-Spiel kristallisiert, die Gangart im Training ist von Seiten der Coaches verschärft worden. Es wird mit Lob gespart, mehr kritisiert, mehr gebrüllt. Das ist ein Versuch, an die Mannschaft heranzukommen und das ist uns heute gelungen. Wir haben mit viel Emotionen gespielt und gut verteidigt, trotzdem kann ich nicht ganz zufrieden sein. Der Schlendrian, der in den letzten drei Minuten eingekehrt ist, war ein Rückschlag in alte Zeiten. Wenn man einen Gegner in den Seilen hat, muss man ihn halten und darf ihn nicht mehr herauslassen. Das haben wir der Mannschaft in der Kabine auch gleich gesteckt, es gab nicht nur positives sondern haben es auch gleich in die Köpfe gebracht."

Patrick Elzie (RASTA Vechta):"Gratulation an Mike und Bayreuth zum verdienten Sieg. Wir haben uns mehr vorgenommen. Ich denke, beide Mannschaften wussten um die Wichtigkeit des Spiels. Mike hat seine Mannschaft gut auf uns eingestellt. In der ersten Halbzeit haben wir ordentlich gespielt aber wir sind im dritten Viertel nicht mit der richtigen Intensität herausgekommen. Wir hatten besprochen, dass wir nicht so flach kommen wollen aber genau das ist passiert. Das ist unerklärlich. Wir haben noch ein paar Spiele und ich hoffe, wir bekommen irgendwann die Kurve. Das war heute ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt aber es ist noch nicht alles vorbei."

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