Dragons treffen auf stark verbesserte Eisbären

14.03.2014 07:59
Ich habe das Gefühl, dass wir in den vergangenen Spielzeiten immer ein Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven gewonnen und eins verloren haben“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller. Das Gefühl trügt nicht: Seit der Saison 2010/11 – als Schiller bei den Artland Dragons anheuerte – teilten sich die beiden Teams die Punkte aus den zwei Duellen immer artig.


Das Kuriose dabei: Seit 2010 gab es ausschließlich Auswärtssiege. So auch in dieser Saison, als die Dragons den Krimi an der Nordseeküste im Dezember knapp für sich entschieden (74:72). Der Serie am kommenden Samstag, 15. März, (20 Uhr, Artland Arena) ein Ende zu setzen, wird für die Dragons aber alles andere als einfach.

Die Eisbären sind momentan gut drauf. Nach einem schlechten Start in die Beko BBL-Saison mit sieben Niederlagen am Stück hat sich die Mannschaft von Eisbären-Headcoach Calvin Oldham gefangen und holte aus den vergangenen neun Spielen sechs Siege. Damit befinden sich die Bremerhavener ein wenig im Niemandsland der Tabelle. Acht Punkte Rückstand hat das Team um Nationalspieler Philip Zwiener (10,4 Punkte, 4,9 Rebounds im Schnitt pro Spiel) auf einen Beko BBL-Play-off-Platz, zehn Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Der Blick geht aber eindeutig nach oben. „Bremerhaven ist das Team, das sich in der laufenden Saison am meisten verbessert hat“, sagt Schiller. „Ohne den katastrophalen Start wären sie jetzt ein Play-off-Anwärter. Für uns ist dieses Duell eine große Herausforderung.“

Mit etwas Glück und Siegen kann die Oldham-Truppe nicht nur von einer Teilnahme an der Meisterrunde träumen. Neben Zwiener Ruhen die Hoffnungen auf Beko BBL-Topscorer Darius Adams (18,5 Punkte, 4,3 Rebounds, 3,6 Assists). „Adams ist bärenstark, ihn müssen wir kontrollieren“, sagt Schiller. „Wenn wir ihn unter seinem Durchschnitt halten, ist uns schon geholfen.“ Aber auch Veteran Derrick Allen (11,5 Punkte, 4,9 Rebounds), Devin Searcy (10,2 Punkte, 7,0 Rebounds) und Adas Juskevicius (10,0 Punkte) dürfen die Dragons nicht aus den Augen lassen. „Es gibt nicht viele Teams, die auf der Position vier einen Spieler wie Allen haben. Juskevicius ist ebenfalls sehr wichtig, weil er den Ball verteilt und für seine Mitspieler kreiert“, so Schiller.

Die Rotation komplettieren Nick Schneiders, Jusuf El Domiaty und die drei Ausländer Anthony Smith, Stefan Jackson und Brian Harper. Da Oldham einen Ausländer zu viel im Team hat, setzte beim 89:78-Sieg gegen Braunschweig Harper aus. In den Spielen davor traf es meistens Smith.

Um die Serie der Auswärtssiege zu beenden, müssen die Dragons vor allem die Schnellangriffe der Eisbären unterbinden und bei den Rebounds hellwach sein. Nach RASTA Vechta holen die Nordseestädter die meisten Offensiv-Rebounds pro Spiel (12,8). „Außerdem gibt es kaum ein Team in der Liga, das so schnell nach vorne spielt wie Bremerhaven“, sagt Schiller.
 

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